Snowboardkurse
Auf Grund von Ausfällen der Snowboardlehrer können wir vorläufig nur in der Zeit vom 11.02. bis 14.02. Snowboard-Kurse täglich anbieten
Achtung, begrenzte Teilnehmerzahl!!
Wir sind bemüht, Ersatzlehrer zu beschaffen, können es aber nicht versprechen, das dies klappt.
| Kurstyp: | Gruppenkurs (max. 8 Personen) |
| Mindestalter: | 11 Jahre |
| Termin: | täglich (mit Anmeldung) |
| Anmeldefrist: | Vortag bis 21.00 Uhr |
| Location: | Altenberg, Zinnwald, Cinovec (CZ) und Osterzgebirgsloipe |
| Vorraussetzung: | Bei allen Kursen sind Handschuhe mit Protectoren mitzubringen! |
| Kursinhalte* | |
| Grundkurs | Übungen wie Boardhandling, Balance, Fallschule, Driften, Ansätze Front und Backturn sollen einen ersten Eindruck über das Snowboardfahren geben. Erwärmung, Material kennen lernen, richtiges Fallen, Front und Backside, Aufstehen, Gewöhnungsübungen, Grundposition, Rollerfahren, Gleiten in der Falllinie, Bremsen und Anhalten, Gleiten quer zur Falllinie, Seitrutschen, Schrägrutschen, Rutschgirlande, Vorausdrehen zur ersten Kurve, Kurvenwechsel mit Vorausdrehen, Korrektur von Fehlerbildern |
| Dauer: | ca. 3 Stunden |
| Preis: | 30,00 EUR pro Person |
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| Aufbaukurs | Übungsmittelpunkt wird das Driften am steilen Hang sein und die Erlernung des Front und Backturn sowie erste Erfahrungen mit dem Schlepplift. Erwärmung, kurze Wiederholung wichtiger Übungen aus Grundkurs, Korrektur von Fehlerbildern, Liftfahren, Kurven mit Vertikalbewegung, Kurven mit Strecken der Beine, Kurven mit Beugen der Beine, Fahrspur bewusst verändern (versch. Radien), Rhythmisierung, Carven |
| Dauer: | ca. 3 Stunden |
| Preis: | 30,00 EUR pro Person |
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Powersnowboard kurs
| Inhalte aus Grundkurs und Aufbaukurs Absolvierung an einem Tag |
| Dauer: | 2 x 2 Stunden |
| Preis: | 45,00 EUR pro Person |
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Individualkurs ab 18 Jahre | Individuelle Betreuung durch einen Skilehrer, Einzelkurs Für Kinder und Jugendliche werden keine Individualkurse empfohlen, da in der Gruppe der Lernerfolg größer ist. |
| Preis: | 30,00 EUR pro Stunde (min. 2 Stunden) |
Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit ohne Anmeldung die Gruppe bis auf 8 Personen aufzufüllen, falls noch Kapazität vorhanden ist, bzw. ein freier Skilehrer verfügbar ist.
* Die Angaben stellen einen groben Überblick dar, der tatsächliche Kursinhalt liegt im Ermessen des Kursleiters, kann also je nach Fertigkeiten der Teilnehmer abweichen.

Wissenswertes zum Snowboard
Das Snowboard ist ca. 1970 erfunden worden. In den 70ern arbeiten Jack Burton und Robert Sims als Snowboardpioniere, inspiriert durch Surfer. Sie schaffen die ersten Prototypen und verhalfen dem Snowboard zu seinem Durchbruch. Ab nun geht die Entwicklung rapide voran, das vorhandene Know-How im Skibau fließt in die Snowboardproduktion ein (Jack Burton erkannte das Potential Europas als Snowboardkontinent und ließ die ersten Snowboards aus Massenfertigung in Innsbruck produzieren). 1985 findet die erste Europameisterschaft in Schliersee, der erste Weltcup in Zürs, statt. 1989 kommt es zur Gründung der ISA (International Snowboard Association), die bald darauf zur Gründung des ISF (International Snowboard Federation) führt. Kurz darauf findet 1993 die erste ISF Snowboardweltmeisterschaft in Ischgl statt. 1994 wird die ASA (Austrian Snowboard Association) gegründet. 1995 wurde Snowboarden ins olympische Programm aufgenommen. Viele der Profisnowboarder weigern sich bei den ersten Spielen teilzunehmen, da sie mit den Bedingungen der FIS nicht einverstanden waren. Es finden Ende der 90er die ersten staatlichen Snowboardtrainer-Ausbildungen statt. Snowboarden gewinnt über die Jahre immer mehr an Interesse und die Snowboardwettbewerbe in Salt Lake City waren die ersten, die ausverkauft waren (insbesondere der Wettbewerb in der Halfpipe).
Snowboardtypen
Raceboard
Ein Raceboard ist ein sehr steifes Snowboard, welches für den Einsatz in Rennen konzipiert ist. Es hat eine flache Spitze (Nose) und ein rechteckiges Heck (Tail, in diesem Fall: Squaretail). Das Brett ist relativ schmal (ca. 16cm - 19cm), um ein schnelles Umkanten und damit einen schnellen Kurvenwechsel zu ermöglichen. Raceboards sind sehr anspruchsvoll zu fahren, da sie durch ihre harte Bauweise sehr exakt gefahren werden müssen, um Kurven zu ermöglichen. Dabei können sie aber auch bei hohen Geschwindigkeiten gut kontrolliert werden. Auf Raceboards kommen fast immer Plattenbindungen zum Einsatz, die nur mit Hardboots gefahren werden können.
Carvingboard
Das Carvingboard ähnelt in der Bauweise sehr dem Raceboard, ist aber nicht ganz so steif und am Heck oft etwas abgerundet. Es ist eher darauf zugeschnitten, dem Freizeitfahrer viel Spaß beim Carven, dem Kurvenfahren auf der Kante, zu bereiten. Dazu ist es meistens etwas taillierter und etwas schmaler (14cm - 18cm) als ein Raceboard. Auch das Carvingboard wird fast immer mit Plattenbindungen gefahren.
Freerideboard
Ein Freerideboard ist breiter und weicher als ein Race- oder Carvingboard und hat einen sehr breiten Einsatzbereich. Man kann mit ihm sowohl auf der Piste carven als auch im Tiefschnee fahren oder kleinere Tricks machen. Das Heck ist etwas aufgebogen, um Rückwärtsfahren zu ermöglichen. Freerideboards werden fast immer mit Softbindungen gefahren.
Freestyleboard
Das Freestyleboard ist sehr weich, nicht besonders lang und das Heck ist der Spitze sehr ähnlich, um damit sowohl vorwärts als auch rückwärts fahren zu können. Sein Gebiet ist die Halfpipe oder der Funpark. Es wird ausschließlich mit Softbindungen gefahren.
Tandemboard
Das Tandemboard ist ein speziell verstärktes Raceboard mit der Möglichkeit, 4 Bindungen zu montieren und somit gleichzeitig 2 Fahrer zu tragen. Tandemboards sind eher seltenene Exoten auf der Piste.
Splitboard
Ein Splitboard ist ein in der Länge teilbares Snowboard. Die beiden Hälften sind durch einen einfachen, aber robusten Mechanismus sowie die Bindungsaufnahmen stabil miteinander verbunden. Nach dem Auseinanderbauen erhält man im Prinzip ein Paar einfache Tourenski. Die Bindungen können ohne großen Aufwand oder Werkzeug auf die Ski ummontiert werden und funktionieren nun wie eine einfache Skitourenbindung. Versieht man die "Ski" noch mit Haftfellen/Skitourenfellen, kann man mit dem Splitboard Skitouren gehen und über schneebedeckte Hänge aufsteigen. Am Ziel werden die "Ski" zu einem Snowboard zurückgebaut und man kann wie mit einem Snowboard abfahren. Es gibt 2- und 3-teilige Splitboards, am verbreitetsten sind 2-teilige. Von der Bauweise und dem Shape her sind Splitboards an Freerideboards angelehnt. Der bekannteste Splitboardhersteller weltweit ist Voilé aus Salt Lake City/USA. Erste Splitboards wurden schon in den späten 80er/frühen 90er Jahren in Bayern entwickelt, gelangen jedoch nur kurz in die serienmäßige Produktion, weil die Materialien und die Technik noch nicht ausgereift waren. Mitte der 90er Jahre wurde die Idee in den USA wieder aufgegriffen und die erste serienmäßig erfolgreiche Produktion gelang. Ein paar Jahre später wurden Splitboards auch in Europa immer beliebter.
Alternativ für den Aufstieg beim sog. Tourensnowboarden werden auch Kurzski/Klappski (teilbare Ski) oder Schneeschuhe verwendet.